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    10. Etappe

    der 27.09.2020 wird der tag sein, an dem ich abends mächtig stolz ins bett falle! 420 hm auf 21 km sind schon, zumindest für mich eine fabelhafte leistung. ein auto wurde erst nach marienthal gefahren (himmel, das liegt ja wirklich am a… der welt!), um dann mit dem zweiten zurück nach limbach zu fahren. dort starteten marco und ich mit dem eisernen willen, die grube assberg zu begehen. und tatsächlich, das was ich am 08.09. ins buch geschrieben habe (ich komme wieder und diesmal gehe ich wirklich runter!) wurde wahr; allein hatte ich mich nicht getraut, die stiegen in das dunkle loch hinabzuklettern. ein kleines highlight, dass ich mir im nachhinein betrachtet, schlimmer vorgestellt habe als es tatsächlich war. wir wanderten weiter, vorbei an astert, um heuzert und heimborn herum, durch ehrlich, oberhalb stein-wingerts vorbei. zwischen racksen und nassen konnten wir ein wundervolles damwild-rudel beobachten und kurz danach musste ich mal meine verzweiflung herausbrüllen. bisher hatte ich es noch nicht erlebt, dass mein körper bei einem anstieg einfach nicht mehr wollte. meine beine zitterten wie espenlaub, mein rücken war nur im 90-grad-winkel zu ertragen und meine füße taub. aber: mein hirn funktionierte, und es spulte auf den letzten 2km immer denselben spruch ab: du schaffst das, du kannst das, das bisschen geht jetzt auch noch! und tatsächlich! schreien erzeugt energie und so schaffte ich es ohne hilfe bis zum hofcafé kurz vor marienthal. die waffeln waren sehr lecker, das café sehr schön eingerichtet und der service nach anfänglicher maulerei doch wirklich nett. nach geschlagenen 6 stunden 13 minuten erreichten wir das auto, das uns wieder nach hause bringen sollte… wow, was eine strecke. traumhaft schön, aber sehr kräfteraubend. irgendwann werde ich die pilgerstrecke noch mal gehen! das weiss ich…

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    9. Etappe

    diese strecke habe ich mal wieder alleine angetreten, schließlich konnte man dieses herrliche wetter nicht alleine draußen lassen. die 140 hm waren zum großteil der abstieg von hachenburg nach nister, der mich ein wenig an die alpinstiegen zum „weltende“ erinnerte. der wald war wundervoll schweigsam, der blick auf marienstatt und die vorbeifließende nister wie immer genuss pur und nach knappen 12 km in 2 stunden 40 min. war ich schlussendlich auch froh, am ziel angekommen zu sein, wo mein auto mich bereits erwartete. von hier würde die längste und anstrengendeste strecke starten, mal schauen, wann ich tatsächlich loskomme.

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    8. Etappe

    nachdem mum sich von mir verabschiedet hat, bin ich weiter, durch den kletterwald in bad marienberg hin zum großen wolfstein. schnell mal ein paar fotos geschossen, bevor die nächsten wanderer durchs bild hüpfen und dann wieder weiter… kürbisse hier, alpinstiegen da… die strecke kannte ich bereits, bin sie schon mal anders herum gelaufen, aber in diese richtung ist der weg wirklich hart! zumal immer mal teile des westerwaldsteiges gesperrt sind, so wie hier kurz bevor der lange aufstieg nach hachenburg hoch beginnt. nach weiteren 14 km und 280 hm bin ich endlich nach 2 3/4 stunden in hachenburg angekommen! bleibt nur noch, mein auto in nistertal abzuholen… aber auch das schaffe ich jetzt noch… ist ja nur fahren!

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    7. Etappe

    tour eins von zwei, heute mit mum im schlepptau… oder als vorhut… man weiss es nicht! wir stellten mum’s auto an den wildpark in bad marienberg und fuhren dann nach nistertal, wo mein auto dann längerfristig parken durfte, schließlich wollte ich nach der 7. etappe noch die 8. von bad marienberg nach hachenburg dranhängen! aber zunächst begaben mum und ich uns zunächst auf die erbacher brücke, dann liefen wir unter vielen schönen anderen brücken her, durch tolle waldstücke bis hin zum basaltpark in bad marienberg. die letzte steigung vorm wildpark beinhaltete glaube ich die kompletten 140 hm und mum war wirklich froh, dass sie „nur“ die etwas mehr als 7 km in 1,5 stunden mit mir unterwegs war. auch diese strecke ist absolut empfehlenswert!

    hatte ich erwähnt, dass die eigentliche strecke mitten in bad marienberg endet und nicht am kletterwald?

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    6. Etappe

    meine mum fuhr zunächst hinter mir her nach nistertal, wo ich mein auto am bahnhof parkte. weiter gings nach freilingen, wo ich mich heute mit nicole, einer langjährigen freundin, mit der ich viel zu selten auf wanderschaft gehe, traf. vorbei am freilinger weiher steuerten wir als nächstes ziel den dreifelder weiher an, um danach in der alpenroder hütte einzukehren. käsekuchen für nicole und wurstsalat für mich. danach fiel mir der weg zum stöffelpark echt sehr schwer… aber wat mudd, dat mudd! und irgendwann nach 18 km, 250 hm und 4 stunden waren wir auch endlich an meinem auto angelangt und ich konnte nicole zu ihrem auto zurückfahren! schöner tag!!!

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    5. Etappe

    heute war ich allein unterwegs. mum war so lieb und spielte wieder taxi von hachenburg über freilingen nach westerburg (so kommt auch sie im ww mal rum!) 🙂 die fast 22 km führten mich zunächst über die bundesstraße kurz vor der abfahrt westerburg (hatte ein sehr mulmiges gefühl!), vorbei an ehemaligem sprenggebiet, reifen brombeeren und wundervoller natur. wie auf den vergangenen touren war unfassbar viel wald dem borkenkäfer zum opfer gefallen und so konnte ich harvester und forstarbeitern in ihrem natürlichen lebensraum beobachten. die 5 stunden vergingen wie im flug und die 400 hm forderten meine beine und meinen willen heraus, sich zu ergeben. nix da! ich habe das angefangen, dann hindern mich auch keine schmerzen an meinem vorhaben! immerhin hab ich gutes schuhwerk und null blasen an den füßen…

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    4. Etappe

    die 3. tour zusammen mit marco liess uns zunächst wieder ein auto in westerburg parken und mit dem anderen nach rennerod weiterfahren, wo unsere wanderung am secker weiher und maisfeldern entlang lief. in gemünden gab’s, wie immer, wenn marco dabei war, obstsalat in reinform (also aufgeschnittenes obst 😉 ) zur stärkung. der weg durch die holzbachschlucht war einfach nur wunderbar. nach etwas mehr als 15 km, läppischen 170 hm und knappen 3,5 stunden war ich allerdings froh, als ich wieder zu hause war. so ein bissl merke ich die ungewohnt vielen km schon!

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    3. Etappe

    dieses mal konnte ich wieder meine wanderung in gesellschaft von marco, der sich kurzfristig frei genommen hatte, machen. ein auto stellten wir in rennerod ab und fuhren mit dem zweiten zum startpunkt an die fuchskaute. auch heute kaiserwetter bei besten wanderbedingungen. der weg führte uns durch rehe zum café windlück, wo ein stück frischer zwetschgenkuchen und lecker kaffee auf uns wartete… und das nur, weil sich zwei busse aus rüdesheim angesagt hatten. glück ist was feines… weiter ging es vorbei an „militärischem sperrgebiet bis hin zu ziel nach fast 14 km wanderstrecke und 120 hm in 2 stunden 40 min.

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    2. Etappe

    meine mum bot an, mich nach breitscheid zu bringen. wir machten uns also erneut mit zwei autos auf den weg, stellten mein auto auf dem parkplatz der fuchskaute ab und fuhren weiter nach breitscheid. da ich am tag zuvor ja dort bereits ankam, kannte ich den startpunkt ja bereits. ich genoss die 11,6 km wanderstrecke mit 280 hm, allerdings bot sich mir ein bild des grauens: westerwald-steig konnte man den weg zeitweise nicht nennen, der borkenkäfer hatte ganze arbeit geleistet! krass, was plötzlich alles fehlt. hoffentlich kommt der wald bald wieder !

    ich war sehr angetan von den äußerst mitteilsamen ziegen und den herrlich schönen hellgrauen kühen, mit der schwarzen nasenspitze und den weichen, schwarzen ohren und stiefeletten an den hufen !

    erste allein-tour: checked !

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    1. Etappe

    ich startete meine erste etappe in begleitung von marco. ein auto haben wir in breitscheid abgestellt und sind dann nach herborn gefahren, um bei herrlichstem sonnenschein eines meiner „big five for life“-abenteuer zu beginnen. ww-steig von anfang bis ende, egal wie! die knapp 3 1/2 stunden, 480 hm und damit fast 15 km waren äußerst kurzweilig und stellten, im gegensatz zu den folgenden touren noch keine herausforderung dar. am schluss gönnten wir uns vorm auto einsammeln kaffee und latte in der fußgängerzone von herborn. schön war es… auf zu etappe 2 !

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