westerwaldsteig 2020 und co.

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    sporkenburg-visite

    die burgruine stand schon lange auf meiner liste, also wird es jetzt auch mal langsam zeit, hinzufahren. eitelborn bzw. arzbach ist ja nicht sooo weit weg. und da es mittlerweile auch 11 km lange strecken bei komoot gibt, ist das doch bei DEM wetter ein absolutes muss. gut, den muskelkater vom gestrigen training klammere ich jetzt mal aus, sonst komm ich doch dieses jahr nicht mehr in die pötte…

    geparkt habe ich in einer nebenstraße von neuhäusel, wollte nicht den älteren die parklätze am friedhof, der eigentlicher startpunkt war, wegnehmen. nachdem ich das wohngebiet verlassen und ein stück weit oberhalb der schnellstraße einen kleinen trampelpfad passiert habe, ging es in den wunderschönen herbstwald…

    raschel raschel

    … und über unendliche wiesen mit gigantischem ausblick:

    Auenland???

    steil bergab und nach kurzer gerader strecke wieder steil bergauf bis bin zur sporkenburg:

    es hat sich auf jeden fall gelohnt, wenngleich ich nach den 10 km und 280 hm fertig war wie die laus im kamm! vielleicht mache ich die strecke noch mal… genau so rum, umgekehrt würde ich den wald nicht schaffen, ich gebe es zu!

    Highlights
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    heute wieder allein unterwegs…

    es war einer dieser tage, bei denen man nicht aus dem schlafi will und doch froh ist, wenn man den inneren schweinehund tatsächlich zum schweigen gebracht und seine runde gedreht hat. das wetter war herbstlich, die mitbringsel die wohl letzten hagebutten und weissdorn und die stimmung zum ende hin doch eine etwas positivere als zu beginn. der tag begann wundervoll, denn es klingelte kurz nach zehn und marco stand vor der tür. mit ihm hatte ich am allerwenigsten gerechnet und, vielleicht gerade deshalb, ging für mich ein bisschen die sonne auf. tat gut, ihn zu sehen, kurz zu quatschen und die umarmung war einfach nur balsam… er erkundigte sich nach mir, meiner mum und ich mich im gegenzug nach seinem dad, der gerade im krankenhaus lag. 5 minuten nur, aber mein tag war heller…

    ich machte mich also doch gegen mittag auf wanderschaft, suchte mir eine runde aus, die fast ab haustür startete und nicht unbedingt länger als 10 km war. mehr würde ich mit meinem aufmüpfigen fuß wahrscheinlich eh nicht schaffen. es ging durch den burggarten vorbei am bahnhof, zur nistermühle, marienstatt und über müschenbach, den kleeberg wieder nach hause. 10,8 km mit einigen aufs und abs… alles in allem eine tolle strecke ohne großartigen gegenverkehr. das wetter hielt sich, ab und zu kamen ein paar tropfen runter… gut, dass ich nicht aus zucker bin…

    immer wieder sonntags…

    zurück zu hause belohnte ich mich mit einem heißen kaffee, einem heißen bad und später dann auch mit einem heißen essen…

    da ich die letzten tage nicht den kopf für tagebuch hatte, fasse ich meine change-challenge einfach in essens-bildern zusammen. viel passiert ist eh nicht!

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    … ok, dann komme ich bei dir vorbei!

    wow, wir haben eine wanderverabredung… nach unendlichen versuchen, auf einen gemeinsamen nenner zu kommen! marco holte mich ab und wir fuhren (mit unendlichen umwegen aufgrund der straßensperrung, an die ich schon wieder nicht gedacht hatte) nach stein-wingert, um uns dort auf weitestgehend altbekannten pfaden bei herrlichstem sonnenschein zur hängebrücke helmeroth zu begeben. heute allerdings musste es ohne das alpine feeling gehen, schließlich merkte ich nach gestriger lauf-geh-runde so ziemlich jeden muskel und die knie vom feinsten.

    bei der überquerung der trittsteine über die nister ging es beim 3.-letzten stein für mich ins wasser, hatte ich auch irgendwie kommen sehen. war jedoch auch gar nicht schlimm, nein, eher spaßig… und die triefenden schuhe hatten sich nach 3km auch wieder von patschnass auf leicht feucht gewandelt

    es war, wie immer, unglaublich schön, mit ihm zu wandern, kurzweilig, es gab genügend gesprächsstoff und nur einen satz, der mich zweifeln ließ: „du weisst, da muss ich allein durch!“ ok, marco, da wir kein paar sind, akzeptiere ich es ausnahmsweise… es bleibt mir ja auch gar nichts anderes möglich.

    den abschluss machten wir auf der mühle bei kaffee und wein bzw. mühlenkölsch. später bei mir zu hause haben wir auch noch weitergeredet und schwuppst, war die zeit im flug vergangen… viel zu schnell. es war wunderschön!

    Wundervoll und toll 🫶

    seufz…

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    löwenlauf 2022

    eigentlich wollte ich nur walken, aber in dem moment, wo der startschuß fiel, musste ich es melanie nachmachen und begann zu laufen. nicht schnell, ging ja schließlich schon direkt bergauf, aber doch klappte es, schnelleren schrittes als walkend voranzukommen. mensch, wann bin ich das letzte mal gelaufen? ewig her. für untrainiert hatte ich ziemlich viel luft und es gelang mir, bis zum ende der ersten steigung fast nur zu laufen. dann musste ich allerdings, weil sich mein knie auf dem asphalt alpenrod hoch meldete, auf walken umswitchen und bis zum linksabbiegen zum andachtwald hielt ich brav meinen schnellen walk-schritt ein. alles in allem bin ich gut durchgekommen und ich erreichte, dank anfeuerung durch klaus kurz vorm ziel die linie in genau 51:51min. nächstes jahr wird wieder gelaufen… und dafür trainiert! ich möchte auf platz 1 meiner altersgruppe und nicht mit 1min. 30 abstand auf den 3. platz… 😉

    auf jeden fall hatte ich mir eine muskelentspannungswanne verdient! und leckeres essen! und wein!

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    was’n wetterchen…

    am holzsteg ❤️

    endlich sieht man mal wieder sonne und blauen himmel. dieses triste grau in grau war ja wirklich mehr als nur deprimierend. kein wunder, dass alle nur mit langem gesicht und null motiviert rumliefen. heute war es wirklich der hammer, was da draussen für ein schauspiel stattfand. seit montag wollte ich meine kleine feine weiher-runde drehen, aber immer kam etwas dazwischen. gut so, denn heute war das perfekte wetter. seht selbst:

    ganz leises vogelzwitschern

    etwas mehr als 6 km in etwas mehr als einer stunde ist mit wanderschuhen und jeder menge matsch eine gute leistung, finde ist. außerdem musste ja alle naselang das handy für fotos genutzt werden. schön, wenn man diese möglichkeiten sontan nutzen kann, sowohl was zeit betrifft, als auch die bewegung. hach ja, schön!

    so 😍 schön
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    herrliche sonntagswanderung

    jetzt, wo ich wieder kann und alle zeit der welt habe, zieht es mich und meine wanderschuhe wieder raus, sobald es auch nur ansatzweise trocken ist. wie sagte mein kollege so liebevoll? und wenn du rausgehst, sonneschein, kommt auch die sonne! danke 😁👍 gut, das war heute nicht, aber dennoch trocken, und die luft: einmalig!

    los gings am wanderparkplatz in limbach, kein mensch weit und breit und nur das rauschen der kleinen nister:

    kleine nister

    dass es im bereich der lützelauer mühle so herrlich ist, hätte ich nicht gedacht, in diesem bereich war ich bisher noch nicht unterwegs, werde aber mit sicherheit bei richtig tollem wetter wiederholen, die landschaft ist einmalig!

    der erste off-grid-abschnitt war durchaus gut begehbar, an einer stelle hat aktuell allerdings das grundwasser oberhand, schwimmärmchen oder -reif wären jedoch ein wenig übertrieben, wasserfestes schuhwerk reicht!

    der zweite off-grid-abschnitt gestaltete sich weitaus schwerer, stellenweise sank man im matsch bis zum knöchel ein und rutschpartien waren auch im programm. die ziegen und galloway-rinder in kundert waren so ziemlich die einzigen begegnungen auf den knapp 10 km und 210 hm in 2,5 stunden.

    tolle landschaft

    herrlich, auf baldiges wiedersehen, limbacher runde 22 !

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    16. Etappe

    letzter halt: bad hönningen/rheinbrohl! zum abschluss des ww-steiges hatte ich wieder marco als begleitung und wir begaben uns auf die letzten 12 km, hm und die allerletzten 2 stunden 40 min. auf dem ww-steig. schon direkt zu beginn war hinter waldbreitbach die strecke wg. corona umgeleitet und dann gesperrt. also irrten wir ein wenig planlos durch die gegend. wir begegneten einem römischen wachturm, dem limeslehrpfad, einer köhlerhütte, dem malbergsee, der klosterkirche hausen und am ende standen wir vor dem römerwelt-museum. ich hatte es tatsächlich geschafft. der ww-steig war von anfang bis ende erwandert und ich war froh, es geschafft zu haben.

    danke an alle, die mir mut zugesprochen haben für dieses vorhaben, danke an meine begleiter, danke an meine mum für die vielen „dienstfahrten“ und danke an mich, dass ich an mich geglaubt und nicht auf die stimmen gehört habe, die immer wieder ein „schaffst du eh nicht“ in meinen gedanken hinterlegt haben. ich habe es geschafft, und ich bin mächtig stolz auf mich! 🙏👍👌❤️😁

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    15. Etappe

    heute machte ich mich wieder alleine auf den weg. ich parkte mein auto in strauscheid (jetzt wusste ich ja, wo es liegt und dass es tatsächlich existiert) und begab mich auf den weg richtung waldbreitbach. das erste highlight waren neben den rehen am parkplatz die aussicht weissenfelser ley. wow… und ich war noch gar nicht ganz oben! der weg war mehr als nur schön, aber auch anstrengend. am ende der strecke sollten es 500 hm auf knapp 17 km in 3,5 stunden sein. vom roßbacher häubchen hat man einen unglaublichen ausblick und unterwegs die riesig hohen bäume erinnerten ganz stark an die ents aus herr der ringe… wundervolle landschaft, tolle strecke, schöne welt; danke, dass ich das alles sehen und erleben darf. an meinem wanderweg lag ein schloss, traumhaft schön… wie schön es doch wäre, hier mal durchzulaufen. leider gehöre ich der firma, in deren besitz es ist, nicht an… also wird der traum von der schlossherrin einfach weitergeträumt, bis die firma mir dieses anwesen vererbt! nun aber zurück zur wanderung. der blick auf waldbreitbach, der basaltlehrpfad und die überquerung der brücke gaben der strecke einen schönen abschluss. in waldbreitbach angekommen musste ich dann feststellen, dass es dort außer einer eisdiele nichts gab. keine busverbindung und auch kein taxiunternehmen vor ort. mit ganz viel glück erreichte ich einen taxiunternehmer, der keinen fahrer hatte, aber selbst nach strauscheid musste und mich deshalb in 10 min. an der eisdiele einlädt und mitnimmt. klasse, es gibt tatsächlich auch tolle menschen, die einem die weiterreise ermöglichen! danke !

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    14. Etappe

    fast 500 hm können auch spass machen, danke 🙏, marco, dass du mich wieder begleitet hast. mit dir ist wandern immer so vitaminreich und kurzweilig! ein auto wurde in strauscheid geparkt (wo um himmels willen liegt bitte schön strauscheid?) und mit dem anderen ging es zurück an den ausgangspunkt in horhausen. von dort machten wir uns auf den weg vorbei an der kirche, in der gerade ein gottestdienst stattfand. uns erwartete ein tunnel der alten eisenbahntrasse, wunderschöne wanderwege entlang der wilden wied, der fördertum an der autobahn und und meine erste autobahnüberquerung per pedes. eine brückenruine und alte stollen, der manrother see, daneben der manrother krater sowie idyllische lost places rundeten die strecke ab und wir beschlossen auf dem weg zum anderen auto, in dieses witzige café in horhausen einzukehren. dort erschlug mich mein bestellter brownie genauso wie marco die nussecke, aus der ich ca. 15 kleine gemacht hätte. die besitzer waren klasse und wir lernten ein altes ehepaar kennen, das von seiner himalaya-expedition berichtete. wow, sowas würde ich auch gerne erleben…

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    13. Etappe

    diese strecke war, nun ja, wie soll ich sagen, ziemlich oft gesperrt, um nicht zu sagen, an 3 stellen! das wiederum hatte zur folge, dass ich am ende mehr als 2 km umweg hatte und wirklich erschöpft an der bushaltestelle in horhausen den beschluss fasste, nicht den bus zurück nach flammersfeld zu nehmen, sondern mir krösus-like ein taxi gönnte!

    da für den tag regen vorhergesagt wurde, machte ich mich sehr früh auf den weg nach flammersfeld und liess mein auto auf dem parkplatz an der wanderstrecke zurück. die ersten 500m waren weites feld und ich genoss den sonnenaufgang. dann allerdings ging es durch ein waldstück, das zum einen noch ziemlich dunkel war und zum anderen einige geräusche auf lager hatte, die in mir leichte panik aufkommen liess. bitte, lass es kein 🐗 wildschwein sein! wie dankbar ich schlussendlich für den hasen 🐇 und die rehe war, kann ich gar nicht in worte fassen. schwein 🐖 gehabt, sag ich da nur!!! auf einem angeblich schönen naturwanderweg, der durch die borkenkäfer-arbeiten vielfach zerfurcht und zerstört war, kämpfte ich mich bergauf, bergab vorbei an an der gewässerkreuzung mühlgraben, der bruchermühle, dem klettersteig am hölderstein, den wiedauen bis zur döttesfelder klamm. dass ich umwege laufen musste, weil teile des ww-steiges saniert wurden, baumfällarbeiten den weg versperrten und letztlich ganze streckenabschnitte mit umleitungen versehen waren, liess mich in 4 stunden gute 18 km und 400 hm !!! wandern mit dem ergebnis, dass ich die letzten 2 km einfach nur noch stumpfsinnig vor mich hin gelaufen bin, zumal es dann auch noch zu regnen begann. ich beendete meine wandertour mit den worten „ich benötige ein taxi 🚕 von der bushaltestelle nach flammersfeld, allerdings habe ich ziemlich dreckige wanderschuhe an!“. der 🚍 bus, den ich ursprünglich für die reise zurück zu meinem auto vorgesehen hatte, war bereits lange abgefahren und der nächste sollte erst in einer stunde kommen… der taxifahrer war wirklich nett und die kurzweilige fahrt zurück zu meinem auto 🚗 hatte mich nur läppische 15 euro gekostet, die waren es mir auch wert!

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    12. Etappe

    und wieder ging es auf die reise mit unterstützung des fahrservices mama! toll, dass sie das so ohne weiteres macht. danke dir ganz ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️-lich für deine hilfe!

    die wanderung sollte bei bewölktem himmel in weyerbusch starten und war schon auf den ersten 300 m ein highlight. auf der ersten bank hatte sich ein langstrecken-wanderer häuslich eingerichtet. ich störte ihn mit meinem freundlichen „guten morgen“ bei seiner selbigen -toilette am anderen ende dieser bank nur kurz und ärgerte mich den rest des weges, dass ich nicht einfach das gespräch gesucht hatte. mich hätte wirklich brennend interessiert, wie sich der ww-steig anfühlt, wenn man ihn in einem läuft und nachts draussen schläft. nun ja, beim zähneputzen nicht weiter gestört zu werden, war bestimmt für ihn auch vorteilhaft 😁 ich wanderte also vorbei an fliegenpilzen, pferden, weiten feldern, der freilichtbühne mehren, rapsfeldern und schönen fachwerkhäusern in ahlbach bis zum tierpark flammersfeld, wo mich nicht wirklich viel erwartete. die fast 15 km und 240 hm in etwas mehr als 3 stunden vergingen ohne große probleme und püntklich zum regen war ich auch schon an meinem auto, um wieder die heimreise anzutreten. danke, wetter, dass du dich so gut gehalten hast 👌👍

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    11. Etappe

    heute hatte ich wieder mum-shuttle-service! mein auto habe ich schon mal in weyerbusch abgestellt, um von dort aus die auto-odysee nach marienthal anzutreten. toll ist, wenn du die zu wandernde strecke nicht im vorfeld offline runtergeladen hast und feststellst, dass marienthal jenseits jeglichen d1-empfangs liegt. ich musste mich also bei meiner wanderroute erst mal nicht auf komoot verlassen sondern mich auf die ww-steig-schilder konzentrieren, die zu beginn gleichzeitig auch den dortigen kreuzgang begleiteten. vorbei an hilgenroth, beul (der turm am beulskopf wurde vor kurzem wegen marodität gesperrt) und oberirsen führte mich mein weg nach marenbach, wo mir mein kollege jan tatsächlich einen heissen frischen kaffee zum feldweg brachte, auf dem ich unterwegs war. danke, jan! das tat gut! viel landschaft und unendliche weiten brachten mich schlussendlich am skulpturenpark bei hasselbach vorbei. von hier aus konnte ich schon die leckere ente in hai mai’s garten in weyerbusch schmecken… ganz genau… das mache ich, ich rufe gleich dort an und lasse mich bekochen! hmmmmmm…

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    10. Etappe

    der 27.09.2020 wird der tag sein, an dem ich abends mächtig stolz ins bett falle! 420 hm auf 21 km sind schon, zumindest für mich eine fabelhafte leistung. ein auto wurde erst nach marienthal gefahren (himmel, das liegt ja wirklich am a… der welt!), um dann mit dem zweiten zurück nach limbach zu fahren. dort starteten marco und ich mit dem eisernen willen, die grube assberg zu begehen. und tatsächlich, das was ich am 08.09. ins buch geschrieben habe (ich komme wieder und diesmal gehe ich wirklich runter!) wurde wahr; allein hatte ich mich nicht getraut, die stiegen in das dunkle loch hinabzuklettern. ein kleines highlight, dass ich mir im nachhinein betrachtet, schlimmer vorgestellt habe als es tatsächlich war. wir wanderten weiter, vorbei an astert, um heuzert und heimborn herum, durch ehrlich, oberhalb stein-wingerts vorbei. zwischen racksen und nassen konnten wir ein wundervolles damwild-rudel beobachten und kurz danach musste ich mal meine verzweiflung herausbrüllen. bisher hatte ich es noch nicht erlebt, dass mein körper bei einem anstieg einfach nicht mehr wollte. meine beine zitterten wie espenlaub, mein rücken war nur im 90-grad-winkel zu ertragen und meine füße taub. aber: mein hirn funktionierte, und es spulte auf den letzten 2km immer denselben spruch ab: du schaffst das, du kannst das, das bisschen geht jetzt auch noch! und tatsächlich! schreien erzeugt energie und so schaffte ich es ohne hilfe bis zum hofcafé kurz vor marienthal. die waffeln waren sehr lecker, das café sehr schön eingerichtet und der service nach anfänglicher maulerei doch wirklich nett. nach geschlagenen 6 stunden 13 minuten erreichten wir das auto, das uns wieder nach hause bringen sollte… wow, was eine strecke. traumhaft schön, aber sehr kräfteraubend. irgendwann werde ich die pilgerstrecke noch mal gehen! das weiss ich…

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    9. Etappe

    diese strecke habe ich mal wieder alleine angetreten, schließlich konnte man dieses herrliche wetter nicht alleine draußen lassen. die 140 hm waren zum großteil der abstieg von hachenburg nach nister, der mich ein wenig an die alpinstiegen zum „weltende“ erinnerte. der wald war wundervoll schweigsam, der blick auf marienstatt und die vorbeifließende nister wie immer genuss pur und nach knappen 12 km in 2 stunden 40 min. war ich schlussendlich auch froh, am ziel angekommen zu sein, wo mein auto mich bereits erwartete. von hier würde die längste und anstrengendeste strecke starten, mal schauen, wann ich tatsächlich loskomme.

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    8. Etappe

    nachdem mum sich von mir verabschiedet hat, bin ich weiter, durch den kletterwald in bad marienberg hin zum großen wolfstein. schnell mal ein paar fotos geschossen, bevor die nächsten wanderer durchs bild hüpfen und dann wieder weiter… kürbisse hier, alpinstiegen da… die strecke kannte ich bereits, bin sie schon mal anders herum gelaufen, aber in diese richtung ist der weg wirklich hart! zumal immer mal teile des westerwaldsteiges gesperrt sind, so wie hier kurz bevor der lange aufstieg nach hachenburg hoch beginnt. nach weiteren 14 km und 280 hm bin ich endlich nach 2 3/4 stunden in hachenburg angekommen! bleibt nur noch, mein auto in nistertal abzuholen… aber auch das schaffe ich jetzt noch… ist ja nur fahren!

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    7. Etappe

    tour eins von zwei, heute mit mum im schlepptau… oder als vorhut… man weiss es nicht! wir stellten mum’s auto an den wildpark in bad marienberg und fuhren dann nach nistertal, wo mein auto dann längerfristig parken durfte, schließlich wollte ich nach der 7. etappe noch die 8. von bad marienberg nach hachenburg dranhängen! aber zunächst begaben mum und ich uns zunächst auf die erbacher brücke, dann liefen wir unter vielen schönen anderen brücken her, durch tolle waldstücke bis hin zum basaltpark in bad marienberg. die letzte steigung vorm wildpark beinhaltete glaube ich die kompletten 140 hm und mum war wirklich froh, dass sie „nur“ die etwas mehr als 7 km in 1,5 stunden mit mir unterwegs war. auch diese strecke ist absolut empfehlenswert!

    hatte ich erwähnt, dass die eigentliche strecke mitten in bad marienberg endet und nicht am kletterwald?

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    6. Etappe

    meine mum fuhr zunächst hinter mir her nach nistertal, wo ich mein auto am bahnhof parkte. weiter gings nach freilingen, wo ich mich heute mit nicole, einer langjährigen freundin, mit der ich viel zu selten auf wanderschaft gehe, traf. vorbei am freilinger weiher steuerten wir als nächstes ziel den dreifelder weiher an, um danach in der alpenroder hütte einzukehren. käsekuchen für nicole und wurstsalat für mich. danach fiel mir der weg zum stöffelpark echt sehr schwer… aber wat mudd, dat mudd! und irgendwann nach 18 km, 250 hm und 4 stunden waren wir auch endlich an meinem auto angelangt und ich konnte nicole zu ihrem auto zurückfahren! schöner tag!!!

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    5. Etappe

    heute war ich allein unterwegs. mum war so lieb und spielte wieder taxi von hachenburg über freilingen nach westerburg (so kommt auch sie im ww mal rum!) 🙂 die fast 22 km führten mich zunächst über die bundesstraße kurz vor der abfahrt westerburg (hatte ein sehr mulmiges gefühl!), vorbei an ehemaligem sprenggebiet, reifen brombeeren und wundervoller natur. wie auf den vergangenen touren war unfassbar viel wald dem borkenkäfer zum opfer gefallen und so konnte ich harvester und forstarbeitern in ihrem natürlichen lebensraum beobachten. die 5 stunden vergingen wie im flug und die 400 hm forderten meine beine und meinen willen heraus, sich zu ergeben. nix da! ich habe das angefangen, dann hindern mich auch keine schmerzen an meinem vorhaben! immerhin hab ich gutes schuhwerk und null blasen an den füßen…

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    4. Etappe

    die 3. tour zusammen mit marco liess uns zunächst wieder ein auto in westerburg parken und mit dem anderen nach rennerod weiterfahren, wo unsere wanderung am secker weiher und maisfeldern entlang lief. in gemünden gab’s, wie immer, wenn marco dabei war, obstsalat in reinform (also aufgeschnittenes obst 😉 ) zur stärkung. der weg durch die holzbachschlucht war einfach nur wunderbar. nach etwas mehr als 15 km, läppischen 170 hm und knappen 3,5 stunden war ich allerdings froh, als ich wieder zu hause war. so ein bissl merke ich die ungewohnt vielen km schon!

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    3. Etappe

    dieses mal konnte ich wieder meine wanderung in gesellschaft von marco, der sich kurzfristig frei genommen hatte, machen. ein auto stellten wir in rennerod ab und fuhren mit dem zweiten zum startpunkt an die fuchskaute. auch heute kaiserwetter bei besten wanderbedingungen. der weg führte uns durch rehe zum café windlück, wo ein stück frischer zwetschgenkuchen und lecker kaffee auf uns wartete… und das nur, weil sich zwei busse aus rüdesheim angesagt hatten. glück ist was feines… weiter ging es vorbei an „militärischem sperrgebiet bis hin zu ziel nach fast 14 km wanderstrecke und 120 hm in 2 stunden 40 min.

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