und wieder…
… ein tag voller sorgen um meine kleine maus! als ich nach hause kam, war es eigentlich wie immer. die lütte hat pipi ins schüsselchen gemacht und kurz darauf dann stuhlgang. und damit begann der unruhige nachmittag… sie drückte und drückte, was das zeug hielt. überall verlor sie ein paar tropfen, die ich dann schnell wegwischte, um an die nächste stelle zu kommen, wo sie erneut drückte. mal kam nur pipi (ist es wieder blasenentzündung?),
dann wieder ein wenig kot mit,
und kurz darauf glibberte das aus ihr raus:

zwischen den einzelnen geschehnissen musste sie sich wie eine irre lecken und wand sich von der einen seite auf die andere, um ja an alles ranzukommen. ich nahm mir kurzfristig den nachmittag frei, nachdem ich mir wieder keinen anderen rat als metacam wusste. erst gegen 15.30 uhr wurde sie ruhiger und fand in ihrem transportkorb ein wenig schlaf. auf die couch schaffte sie es nach der tortur nicht mehr, sie versuchte es zwar und ich hätte wirklich heulen können bei dem anblick, aber meine mum war da und versuchte, mich ein wenig runterzukühlen. in solchen momenten fühle ich mich so hilflos und wünsche mir einfach nur, dass die kleine hoffentlich keine allzu starken schmerzen hat. gegen 16.15 uhr wagte ich mich dann zu einem kurzen spaziergang in den wald, chillie lag selig im korb und schnarchte!

ich bat, wie so oft an solchen tagen, das universum darum, sie zu sich zu nehmen, bevor sie zu sehr leidet. das ist das unerträglichste daran, nicht zu wissen, ob sie leidet oder nicht. aber ich rufe mir auch immer wieder die aussage von frau weller ins gedächtnis: sie ist noch nicht so weit, wenn, dann merken sie das. und katzen ziehen sich zurück, wenn sie nicht mehr wollen. ja, da sind wir noch nicht! als ich wieder nach hause kam, wollte madame futter. nicht zu knapp, schließlich war das alles mehr als nur anstrengend. ich ging unruhig und mit gemischten gefühlen ins bett, startete noch eine loslass-meditation und bat um eine gute nacht…
