own diary

bye-bye 2022

alle tun es… das jahr revue passieren lassen… ich kann nur eins sagen: ich habe es geschafft, ohne in die knie zu gehen, ohne längerfristige krankheitsbedingte ausfälle meinerseits. ok, es endet mit einer dicken erkältung, aber es gab schon schlimmere jahresabschlüsse. im gefühlschaos, im depressions-wirrwarr, im selbstmitleids-getue. all das habe ich für dieses jahr von meiner liste gestrichen. einzig das auf und ab, was chillie betrifft und das sich jetzt erstmalig jährende single-dasein, für das ich definitiv nicht geschaffen bin, fordern mich fast täglich heraus. aber hey, es könnte schlimmer sein. meine süße chillie-maus kommt mitten in der nacht ins schlafzimmer und sagt, dass sie pipi muss (was sonst noch geschah, zeigt sich meist erst im laufe des morgens). sie schnurrt, wenn wir kuscheln, und wenn sie gut gelaunt ist, dann quatschen wir auch. fressen geht, trinken ebenfalls und viel schlafen ist das a und o… alles in allem muss ich meine bedenken immer wieder mit einem „sie ist ca. 84 jahre alt, da ist es nicht mehr so wie in jungen jahren!“ auf normalmaß runterkühlen. die tollste pepper der welt hält sich wacker mit ihrer niereninsuffizienz, der schilddrüsenüberfunktion und dem knubbel, der an ihrem rechten mundwinkel wuchert. sie liegt nachts fast immer bei mir, das lässt mich nicht ganz vereinsamen. aber seien wir doch mal ehrlich! da ist auch momentan gar kein platz für nen mann in meinem leben. wer würde das dauer-katzen-tohuwabohu und on top MICH (durch die doofen geschwollenen nasenschleimhäute) schnarchendes nervenbündel länger als eine nacht ertragen? ja, diana, akzeptiere einfach dein alleinsein und die dich gelegentlich überkommende einsamkeit… solange du fulltime für deine beiden ladies da sein musst, gibt es halt nix mit jemandem an deiner seite! sei dankbar für deine süßen mäuse und geniess die zeit, wie lange auch immer sie noch sein wird.

was die arbeit betrifft, war es fordernd und aufregend. das jahr hatte ohne meinen kollegen hendrik begonnen, der monatelang wegen seines knies ausfiel. die arbeit im personalrat, die mir mehr und mehr über die ohren wuchs bis hin zu meiner relativ kurzfristig getroffenen entscheidung, hinzuwerfen, weil die führungsspitze weder kritikfähig noch verwaltungs- bzw. personalführungsfähig ist. und dazwischen marco, der dazwischen wahrscheinlich nicht mal mehr die welt versteht. sein personal als heinis zu bezeichnen und immer nur „und was soll ICH da jetzt machen?“ bzw. „wenn ihr krieg wollt, dann könnt ihr gerne krieg haben!“ zu hören, war nicht das, was ich mir vorstellte. und da ich wieder unter schlafstörungen litt und die arbeit gedanklich mit nach hause nahm, blieb nur „PR muss weg“ zum wohl meines hauptjobs.

mitten im jahr das wohl ergreifendste ereignis: die hochzeit meiner freundin und des mannes, der sie unendlich glücklich macht. selten so viele freuden-tränen vergossen, eine wundervolle zeit genossen, und plötzlich ist es da, dieses „das möchte ich auch haben!“

ich wünsche den beiden liebe bis in die ewigkeit, genug sch… haben die beiden ja schon gemeinsam durchgestanden… und ich bin mehr als dankbar, dass yvonne damals auf sascha’s hochzeit den ersten schritt auf mich zu gemacht hat und wir nach einem klärenden gespräch mit unserer freundschaft dort weiter gemacht haben, wo wir 7 jahre zuvor durch mein be-lemmer-tes verhalten geendet haben… danke, liebe yvonne, für den neubeginn und deine freundschaft. ich habe dich unendlich lieb ❤️🙏❤️.

das jahr der „bekanntschaften“, auf die man auch verzichten kann, endet, nicht zuletzt auch durch meinen wunsch, schweigend. enttäuschend war es diesmal nicht, ich wusste ja schon im vorfeld, wie es ausgeht (nein, nicht: das schiff sinkt!). ich habe die zeit genossen, aber ich trauere ihr nicht nach… auch nicht dem umfeld, das sich genauso verhielt. ich habe wenige freunde, auf die ich zählen kann. schön, dass es euch gibt, andreas, silke und yvonne…

… und marco, der mann, der MICH geduld lehrt, mir immer ein lächeln ins gesicht zaubert, wenn wir zeit miteinander verbringen und mit dem zeit einfach verfliegt.

auch an meine mum und dad geht ein ganz herzliches dankeschön, dass sie immer für mich da sind… auch wenn ich kein pc-freak mehr bzw. android-nutzer bin und damit nicht mehr helfen kann (egal, was ich anpacke, alles geht nach hinten los, deshalb sage ich lieber nix als was falsches!). ich bin dankbar für die unendlich liebevolle unterstützung, auch wenn ich es manchmal einfach nicht zeigen kann…

mein letztes danke geht an ansgar, der mich tatsächlich durchs feuer laufen ließ und damit sehr viel an nur einem tag in meinem leben verändert hat. ich habe vieles loslassen können, was mir das leben erschwert hat. danke für diese erfahrung, ich werde bestimmt im nächsten jahr wieder zur feuerläuferin, wenn er es anbietet… das feuer klärt so vieles… 🙏🍀🙏

in diesen sinne: kommt gut nach 2023…

Kommentare deaktiviert für bye-bye 2022